Der goldene Herbst 2019

Sascha Litjens, Herbst 2019.

Am Dienstag, 15.10.19 machte ich mich nach der Arbeit auf dem Weg zum schönen Nieder-Rhein , ich musste dann aber schon an der ersten Raststätte anhalten und mir erst mal ein Red Bull holen.

Wo  ich aus der Tankstelle zurück zu meinem Auto lief, kam ein Auto vom Zoll und da fragte mich der Zollbeamte was ich den da im Auto hätte und ich sagte ihm das sind Angelruten und er: "ach ja“ kann ich mal sehen ?" ich sagte: "klar nur zu", und dann plauderten wir sicher fast eine halbe Stunde über unser Hobby, ein sehr netter Angel Kollege der Zollbeamte...

Nach ca. 6,5 Stunden Autofahrt bin ich dann endlich angekommen bei meinen Kumpels.

Wir hatten uns wieder viel zu erzählen und so flog die Zeit davon, ich wollte am nächsten Tag dann nach Holland um den niederländischen Groß-Barschen nachzustellen. Ich machte mich früh auf den Weg , um möglichst bei Sonnenaufgang schon mit mein Belly Boat auf dem Wasser zu sein, am Spott angekommen konnte ich es kaum erwarten zu fischen, also dachte ich mir naja 1–2 Würfe liegen schon noch drin mit der Dropshot Rute. Beim 2. Wurf gab es dann bereits einen 50er Zetti  und dachte ich mir: "okay demnach sind die Fische wohl in beisslaune".

Also nichts wie los ich begann dann mein Belly Boat startklar zu machen nach ca. 15–20 Minuten war ich ready, „let's go fishing“.

Da ich mittlerweile sehr gut auf meinem Belly ausgestattet bin, dauerte es auch nicht lang, bis ich die ersten Fische, auf meinem Echolot ausfindig machen konnte. Es war ein wunderschöner Herbst-Morgen, wie man ihn sich nur wünschen konnte. Nun ja ich machte meine Ruten bereit, da dauerte es auch nicht lang, da zuckte es an der Rutenspitze und der erste Barsch hing, es war kein Riese, aber ich muss zugeben das auch die kleineren „sprich 30–35 cm"  Exemplare in Holland richtig Spaß machten am feinen Gerät, auch auch diese sind schon sehr kampfstark für ihre Größe.

Nach ca. 2 Stunden und vielen schönen Barschen bis zur 40er Marke, dachte ich mir, ich steuere mal ein neuen Spott an, auch der brachte mir wieder sehr schöne Stachelritter die Fische waren wirklich in guter Beisslaune.

So fuhr ich noch ein paar andere vielversprechende Spotts an, dann am späteren Nachmittag bekam ich wieder ein Biss und der erste 43er kam ins Boot ein paar Würfe später ging dann ein richtig geiler Fisch ans Band und es sollte ein 50er sein natürlich freute ich mich riesig über den 50er das sind absolute Ausnahme fische.

Damit habe ich natürlich nicht gerechnet das ich gleich am ersten Tag so eine Granate fange „voll Happy“!!

„DAS ABENTEUER“

Am 2. Tag „Donnerstag“ sollte es dann mit meinen Kumpels auf den Fluss gehen, wo ich eine 11 km lange Strecke herausgesucht habe, die wir zusammen abfischen wollten, wir waren auch wieder früh auf den Beinen jeder von uns freute sich mega auf den Trip, weil wir sowas auch noch nicht gemacht hatten „Premiere“ also.

Als wir an der Stelle angekommen waren, wo wir mit den Bellys einwässern wollten, haben wir Bernd sein Auto ausgeladen.

Dann fuhren wir zur Auswässerungsstelle  und ließen Bernd`s  Auto da stehen, und fuhren mit meinem Auto wieder zurück zur Einwässerungsstelle wo der andere Kollege bereits auf uns wartete und schon startklar war. Schnell noch mein Auto ausgeladen und das Belly aufgebaut ging es los, es hatte so gut wie fast keine Strömung auf dem Fluss, was mich sehr nachdenklich machte, ob wir die 11 km bis am Abend um 19.00 Uhr schafften. Aber jetzt war erst mal Fischen angesagt und es dauerte auch nicht lang, da hatte Bernd schon den ersten Zander am Haken. Wir fischten Buhnenfeld für Buhnenfeld ab und nicht nur die Zander waren in beisslaune, sondern auch die Barsche waren in bester beisslaune. Nach gut 1/3 der Strecke meinte ich zu den Jungs ich glaube nicht das wir es bis um 19.00 Uhr schaffen an der Auswässerunsstelle zu sein, da wir für den ersten Drittel schon fast 5 Stunden gebrauchten haben,  nun ja wir fischten dann weiter, dann haben wir ein richtig geilen Buhnenkessel gefunden, wo sehr viele Barsche drin standen und auf einmal hatte ein Kollege ein richtig guten Barsch dran er brachte 48 cm auf die Messlatte, ein super Fisch „GLÜCKWUNSCH“ !!

Dann fischten wir den Spott noch schön aus und jeder konnte noch ein Paar schöne Barsche fangen.

Am Nachmittag meinte ich zu den Jungs "Hey wir müssen langsam Gas geben“ sonst würden wir es nicht schaffen vor der Dunkelheit an der Auswässerungsstelle zu sein. Wir machten eine kurze Pause, essen und trinken was und besprachen kurz was mir machen sollten, da ich der einzige mit einem Motor am Belly war haben wir kurzerhand beschlossen nur noch die interessanten Buhnenkessel  zu befischen und die anderen auszulassen und so hab ich dann meine Kollegen bei mir an Belly festgemacht und zog dann alle beide mit meinem Motor. Dann kamen Wir langsam zu einer Autofähre und ich meinte Jungs wir schaffen das nie bis um 19.00, was machen wir ?

Entweder an der Autofähre raus oder wir ziehen die 3,5 km noch durch aber dann wird es spät. Also ok ziehen wir durch und es war sehr lustig, da mein Akku vom Motor auch leer war mussten wir alle drei paddeln aber so Nachts mit dem Belly mal über den Fluss zu paddeln war schon ein geiles Erlebnis und natürlich fingen wir alle auch noch Fische einen schönen 80er-Hecht und den ein paarZander konnten wir noch überlisten.

Um 23.15 Uhr waren wir dann endlich im Hafen und wir waren alle voll k.o., brachten dann kurz die Bellys aus dem Wasser und dann fuhren Bernd und ich noch schnell mein Auto holen, wider alles in die Autos geladen, waren wir dann um 01.30 Uhr endlich bei Bernd. 

Jetzt erst mal schlaffen !!!!

Am Freitag, 18.10.19 wurden mehr als 60 km/h Wind gemeldet, was das fischen vom Belly unmöglich machte, aber auch vom Ufer war nichts zu machen, also was macht man, wenn man nicht fischen kann, na klar man fährt shoppen in den Angelladen.

Am Samstag, 19.10.19 machte ich mich wieder alleine auf dem Weg und es sollte ein unvergesslicher Tag werden ich fing den ganzen Tag über sehr schöne Barsche von 30er, bis 49 war alles dabei, bis dann eine fette Überraschung kam.

 

FETTE ÜBERRASCHUNG

Ich war immer noch von dem 50er am Mittwoch total begeistert.

Als es an meiner Rute wieder mal zuckte, konnte ich schon am Drill merken das ist was Dickes

Nach einem sehr spannenden und aufregenden Drill und Adrenalin Pur kam dann diese tolle Kirsche mit 54 cm zum Vorschein

Ich war voll geflasht.

NEUER PB. !!!

Danach machte ich dann auch Schluss und rief dann Bernd an um ihm zu erzählen was ich da gefangen hatte, die Freude war Riesen groß.

Am Abend überlegte ich mir, ob ich am Sonntagmorgen noch mal für 3–4 Stunden ein Versuch wagen sollte, ich hatte mir mit Bernd noch ein paar Gewässer angeschaut, nach dem wir am Freitag ihm Angelladen waren und ein Gewässer wollte ich um bedingt noch abfischen und es sollte die richtige Entscheidung sein.

 

DER ENDGENGNER

Ich konnte es fast selbst nicht glauben, was für ein hammergeiler Trip und was für schöne Fische es gab.

Ich beschloss am Sonntag nach dem ich am Samstag und die restlichen Tage zuvor schon so schöne tolle Ausnahme-Fische gefangen hatte noch für 3–4 Stunden ein Versuch zu wagen und dann platzte die Bombe.

Eine Granate von Barsch.

Was für ein geiler Drill dieser super Barsch da ablieferte, einfach der Wahnsinn.

55 cm, nochmals neuer PB. 

Bilder sagen mehr als 1000 Worte?

In diesem Sinne

C&R and tight lines

Sascha